Was dieser Online-Spektrumanalysator leistet
Die meisten kostenlosen Spektrumanalysatoren zeigen Ihnen lediglich ein zuckendes Diagramm und lassen es dabei bewenden. Dieser hier liefert Zahlen, auf die Sie sich verlassen können. Er führt eine vollständige FFT-Analyse direkt in Ihrem Browser durch, sodass nichts installiert werden muss und nichts hochgeladen wird.
Speisen Sie ein Mikrofon, eine Audiodatei oder ein integriertes Testsignal ein und lesen Sie die Frequenz in Hz und den Pegel in dB direkt im Diagramm ab.
Drei Wege, Audio einzuspeisen
Tippen Sie auf Mikrofon, und der Browser fragt sofort nach der Berechtigung, ohne dass Sie zusätzlich auf Abspielen drücken müssen. Verfügt Ihr Computer über mehrere Eingänge, können Sie in einer Geräteauswahl zwischen Laptop-Mikrofon, USB-Interface oder Headset wählen.
Lieber eine Aufnahme? Ziehen Sie eine Audiodatei in den Upload-Bereich oder starten Sie mit einem integrierten Beispielton, etwa einem sauberen 1-kHz-Sinus, mit dem sich prüfen lässt, ob die Messwerte plausibel sind.
Neun Ansichten, ein Signal
Mit den Tabs über dem Diagramm wechseln Sie die Darstellung sofort, auch während Audio läuft. Balken, Linie, Gefüllt, Punkte, Verlauf und Spiegel zeigen alle das Live-Spektrum, nur unterschiedlich gezeichnet. Oktavbänder fassen die Energie so zusammen, wie es Ihr Gehör und Equalizer tun.
Wasserfall und Spektrogramm ergänzen die Zeitachse, sodass Sie beobachten können, wie ein Ton ausklingt, oder ein Brummen aufspüren, das nur zeitweise auftritt. Das Spektrogramm lässt sich als Bild speichern, und vier Farbskalen stehen zur Wahl: Spektrum, Viridis, Magma und Graustufen.
Achsen, die sich wirklich lesen lassen
Das Diagramm ist von Anfang an in Hz und dB beschriftet und keine bloße schwarze Fläche. Zoomen und verschieben Sie, um ein schmales Band zu untersuchen, und aktivieren Sie dann die Cursor A und B, um den Abstand zwischen zwei Spitzen in Hertz und Dezibel zu messen. Bei aktivierten Cursorn springen diese automatisch auf die beiden stärksten Spitzen.
Einstellungen für alle, denen Genauigkeit wichtig ist
Wählen Sie eine FFT-Größe von 2048 bis 32768 Punkten. Größere Werte trennen dicht beieinanderliegende Frequenzen besser, reagieren aber langsamer. Wählen Sie außerdem ein Fenster (Hann, Hamming, Blackman, Blackman-Harris oder Flat-Top), einen Mittelungsmodus (aus, exponentiell, linear, RMS oder Maximalwerthaltung), 50, 75 oder 90 Prozent Überlappung sowie A-Bewertung, C-Bewertung oder keine Bewertung.
Pegel lassen sich in dBFS oder dB SPL anzeigen, und die untere und obere dB-Grenze legen Sie selbst fest.
Sie möchten den Pegel eines einzelnen Tons messen? Versuchen Sie das Flat-Top-Fenster. Sie möchten zwei dicht beieinanderliegende Frequenzen trennen? Hann oder Blackman mit einer großen FFT eignen sich besser.
Einfrieren, Spitzenwerthaltung und eine Tabelle, die Buch führt
Einfrieren hält das Bild an, sodass Sie es in Ruhe untersuchen können. Die Spitzenwerthaltung zeichnet den höchsten erreichten Pegel je Frequenz in einer anderen Farbe als die Live-Kurve und funktioniert auch bei pausierter Wiedergabe. Spitzen zurücksetzen löscht die Aufzeichnung.
Jedes Mal, wenn Sie einfrieren oder die Spitzenwerthaltung einschalten, hält die Tabelle Stärkste Spektralspitzen diesen Moment mit Frequenz, Pegel, nächster Note und Cent fest. So können Sie mehrere Momentaufnahmen vergleichen und die Tabelle jederzeit für einen frischen Start leeren.
Oberwellen, Verzerrung und Rauschen
Unter dem Diagramm listet die Oberwellenanalyse den Grundton und die Oberwellen H2 bis H10 mit ihrem Pegel relativ zum Grundton auf, dazu THD, THD+N und SNR. Das ist nützlich, um einen Verstärker, einen Synthesizer-Sound oder eine ganze Aufnahmekette zu überprüfen.
Messergebnisse exportieren
Über das Berichtsmenü speichern Sie das Diagramm als PNG-Bild oder die Daten als JSON, CSV, XML oder Klartext. Das vollständige CSV und JSON enthalten jeden FFT-Bin. Jeder Bericht hält Abtastrate, FFT-Größe, Fenster und weitere Einstellungen fest, sodass andere Ihre Messung reproduzieren können. Über die Schaltfläche „Teilen“ erzeugen Sie einen Link und einen QR-Code für Ihre aktuellen Einstellungen.
Wer ihn nutzt und wofür
- Mischen und Mastering: Finden Sie kastige untere Mitten, ein schrilles 3 kHz oder eine vagabundierende Resonanz, bevor sie den Master erreicht.
- Raum- und Lautsprecherabstimmung: Spielen Sie einen Sweep aus unserem Sweep-Generator ab und sehen Sie, wo der Raum Bässe verstärkt oder auslöscht.
- Brumm- und Rauschsuche: 50 oder 60 Hz und deren Oberwellen fallen sofort auf.
- Forschende und Studierende: Exportieren Sie saubere Daten samt zugehörigen Einstellungen.
- MP3-Dateien prüfen: Ein scharfer Abfall bei etwa 16 kHz deutet meist auf eine Kodierung mit niedriger Bitrate hin.
Alles läuft lokal in Ihrem Browser, sodass Ihr Mikrofonsignal und Ihre Audiodateien nirgendwohin gesendet werden. Die Oberfläche ist zudem touchfreundlich, daher funktionieren dieselben Werkzeuge auch auf Smartphone und Tablet.